kleine Statistik

Von Norden nach Süden, quer durch Europa zieht sich das grüne Band. Es ist die Grenze zwischen Ost und West, die vordem mit nahezu unüberwindlichen Grenzanlagen gesichert war. Ab 1989 wurden diese Anlagen allmählich abgebaut. Die Menschen konnten wieder ungehindert über diesen ehemaligen eisernen Vorhang fahren.Der innerdeutsche Teil dieser Grenze zwischen Ost und West ist in der neueren Zeit zu einem geschützten Refugium für Pflanzen und Tiere geworden. Schon seit 1989 setzt sich der BUND gefördert vom BfN (Bundesamt für Naturschutz) für seinen Schutz und seine Weiterentwicklung ein.Das Projekt „Grünes Band Deutschland“ war impulsgebend für das „European Green Belt“. Auch hier sollen die naturwüchsigen Landschaften gesichert und geschützt werden. Über 12.500 km und durch 24 Staaten zieht sich das europäische grüne Band.  Noch ist es als ganzes eine Vision der Naturschützer. Immerhin haben 2/3 der Anrainerstaaten ihre Bereitschaft erklärt die Idee zu unterstützen und zu fördern. Schon jetzt befinden sich innerhalb des Gebietes 39 Nationalparks (einige davon länderübergreifend) und mehrere tausend Naturschutzgebiete.
Infografik Green Belt Europe_3-DWir haben dieses europäische grüne Band als Leitlinie für unsere Reise genommen. Immer im Ostern davon sind wir durch alle die Länder gereist, die vor 1989 hinter dem eisernen Vorhang lagen. Uns interessierten die Menschen, ihre Kultur und wie sich das Leben verändert hat seit dem die Grenzen durchlässiger geworden sind. Nur an der Russischen Grenze und an der Grenze zum Kosovo brauchten wir einen Pass, sonst geht überall ein Personalausweis. Ost- und Westeuropa sind sich viel näher gekommen.

 

Viermal, immer im Frühjahr, sind wir losgefahren und haben uns umgeschaut; 37 Wochen insgesamt. Wir haben viel gesehen und erlebt. An keiner Stelle haben wir uns bedroht oder unerwünscht gefühlt. Und es ist uns auch nichts passiert. Es ist möglich sich einfach auf den Weg zu machen um die Nachbarn kennenzulernen. Wir haben manche unserer Vorurteile überprüft und viele davon auch abgebaut. Neue Einsichten sind gewachsen. Die Reise hat uns reich gemacht.

Wir haben unsere Reise jetzt beendet. In den nächsten Tagen werden wir hier noch mal unsere Eindrücke formulieren. Einstweilen ein paar Daten. Um zu einzelnen Themen zu springen gibt es unten auf der Einstiegsseite einigen Hilfsmittel.

  • Gesamtdauer der Etappen: knapp 37 Wochen, nämlich 257 Tage
  • zurückgelegte Strecke: Auto 34.100 km, Fähren 2660 km
  • erste Etappe vom 16. März 2015 bis zum 21. Mai.2015
    Bulgarien, Mazedonien, Albanien,
  • zweite Etappe vom 31. März 2016 bis zum 7. Juni 2016
    Ungarn, Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Slowenien
  • dritte Etappe vom  20. April 2017  bis 1.Juli 2017
    Polen, Slowakei, Tschechische Republik,  Kaliningrad/Russland, Litauen, Lettland, Estland,
    vierte Etappe vom 15. Mai 2018 bis zum 4. Juli 2018
    Russland und auf der Rückreise Finnland und Schweden

 

 

Neueste Beiträge

Neueste Kommentare

Karl Verfasst von:

Ein Kommentar

  1. 21. Juli 2018
    Antworten

    Ich habe meinem Mann von Eurer Reise vorgelesen und er kommt aus dem staunen nicht mehr raus – er meinte das würde er sich nicht trauen! Seine Frage ist ob ihr das alles mit dem Auto oder dem Wohnmobil gemacht habt? Wo habt ihr getankt? Fragen über Fragen stellt sich mein Mann …….er ist begeistert von Eurem Mut.

    Liebe Grüße Patricia

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.