Erste Eindrücke von Wyborg

Wyborg ist eine Stadt mit wechselvoller Geschichte. Sie wurde von den Schweden im Mittelalter gegründet, war 1710 bis 1812 Teil des russischen Reiches, von 1812 bis 1939 Teil Finnlands (hier war sie die zweitgrößte Stadt) und kam dann nach dem Winterkrieg
1939 zur Sowjetunion. 1940 wurde der größte Teil der finnischen Bevölkerung nach Finnland evakuiert. Die, die geblieben waren, wurden dann nach 1944 endgültig vertrieben. Das galt auch für die schwedische und die deutsche Bevölkerung.

Aus der finnischen Zeit Wyborgs oder finnisch Viipuri finden wir schon beim ersten Spaziergang durch die Stadt Reste. Da ist die moderne Stadtbibliothek (und hier noch ein Link) die sich so deutlich von allen anderen Gebäuden abhebt. 1927–1935 ist sie, von dem berühmten finnischen Architekten Alvar Aalto entworfen, in einen Park mitten in der Stadt gebaut worden.


 

Dieses Gebäude stammt auch aus der Zeit der Finnen und sollte mal die Finnische Nationalbank werden.

 

 

In der Stadt wird renoviert und renoviert:

Diese Fotos habe ich von einem Standort aus gemacht. Drei große, alte Häuser werden hergerichtet. Sogar Herr Lenin bekommt seine Treppe repariert. Wir sollten in zwei Jahren noch mal wieder kommen, wenn alles fertig ist.

Aber es gibt auch schönes das nicht (noch nicht?) eingerüstet ist:

Und ganz altes:

Das runde Gebäude ist die fette Katharina, ein Teil der Verteidigungsanlage der Stadt.

Das Beitragsbild zeigt übrigens den schönen Bahnhof der Stadt. Er ist auch von innen sehenswert.

 

Es gibt also viel zu sehen. Wir bleiben 2 Tage.

 

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Mechthild Verfasst von:

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