Erste Eindrücke von Sankt Petersburg

Am frühen Nachmittag erreichen wir Sankt Peterburg. Eine Millionenstadt, 5,28 Mill. EW., die zweitgrößte nach Moskau. Wuselig, unglaublich viel Verkehr und besonders viele Touristenbusse dazwischen, die sich auch durch die engeren Seitenstraßen quälen.

Unser erster Gang durch die Stadt war ganz spannend. Viele Menschen, verschiedenste Eindrücke. Das Verrückteste war sicher heute diese Situation in der Hauptstraße, dem Nevskij prospekt: auf der einen Seite spielten mehrere Straßenbands, Passanten tanzen spontan dazu.

Und auf der anderen Seite der Straße brennt es in einem der mehrstöckigen alten Paläste! Mindestens 10 Feuerwehrfahrzeuge stehen am Straßenrand, um einen brennenden Dachstuhl zu löschen, Feuerwehrmänner klettern die hohe Leiter hoch, unten geht der Verkehr weiter, nur die paar Meter vor dem Haus sind abgesperrt, alles andere läuft „ganz normal“. Unfaßbar.

 

Der Gegensatz zu Nowgorod ist enorm. Unglaublich viele Menschen sind unterwegs, unglaublich viele Autos auf allen Strassen, der Verkehr ist ein Wahnsinn. Es ist so laut, dass es auf Dauer fast schädlich sein muss. Klar geworden ist auch schon, dass wir das Auto stehen lassen, wir haben bei unserem schönen Appartment auch einen kostenlosen Parkplatz auf dem Hinterhof!

Die Metro ist gut und sehr preisgünstig, ein Ticket kostet ca. 50 Rubel (weniger als 1 €!). Und es ist ein besonderes Erlebnis, mit ihr zu fahren. Es geht ganz tief hinunter, die Rolltreppen scheinen 100m lang zu sein:

und zu manchen Zeiten ist sie echt voll,

Weil es so steil in die Tiefe geht, sehen die Passagiere auf der hochfahrenden Treppe aus, als würden sie sich alle nach hinten lehnen. Es gibt moderne und alte Stationen, wobei letztere dann fast wie in Moskau reich verziert sind; wir werden sicher später noch mehr Bilder zeigen,

Hier warten die Fahrgäste darauf, dass die Metro einfährt! Wenn sie da ist, öffnen sich diese grauen Türen, und wenn man durchgeht, steht man im Metroabteil! Wir waren gegen 17.00 Uhr unterwegs, unglaublich viele Menschen wollten mit, aber es geht relativ geordnet zu, beim Warten bilden sich kleine Schlangen, dann wird schon in den Wagen geschoben, weil alles schnell gehen muß, aber nicht aggressiv.

Und dann habe ich doch noch ein Graffito gefunden, das ich zum Schluß heute zeige:

 

 

 

 

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Mechthild Verfasst von:

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