endlich an der Ostsee

heute ging’s an die Ostsee, über die Autobahn, an Szczecin (Stettin) vorbei, hoch zur Küste. Ziemliche Hitze, aber es lief alles ganz gut bis kurz vor Erreichen des eigentlichen Ziels, weil kurz vor uns wohl in einem kleinen Ort ein schwerer Verkehrsunfall passiert war und alles still stand. Einsatzkräfte waren am Arbeiten, Feuerwehr kam gerade, deswegen wendeten wir und suchten wie alle anderen auch einen anderen Weg.

Ankunft in Mrzezyno (können nur Polen aussprechen) ganz regulär, aber dann mußte ich mehrfach mit dem Vermieter des Apartments telefonieren, um es überhaupt zu finden; der Navi allein behauptete schon 3km vor dem Ziel, wir seien angekommen. Na, letztlich klappte es dann natürlich doch, aber das Apartment war dann doch eine Enttäuschung. Zwar war es in einer sehr modernen neuen Anlage, aber eben so modern, dass es nicht richtig eingerichtet war: es fehlte eigentlich alles, keine Gläser, keine Küchenutensilien für die Selbstversorgung, und das Meer kann auch erst nach einem längeren Spaziergang durch den Wald erreicht werden. Außerdem gab es in der Anlage nichts zum Einkaufen, kein kleines Geschäft, kein Markt, nicht einmal Getränke gab es im Haus.

Nun gut, wir haben bis Montag gebucht und schauen mal, was wir daraus machen können. Das Wetter ist jedenfalls hervorragend. Der Ort ist ein kleines ehemaliges Fischerdörfchen, mehrere echte Fischerboote lagen noch im Hafen. Vor über 100 Jahren hat übrigens Lyonel Feininger, der berühmte expressionistische Maler, hier im Ort regelmäßig mit seiner Familie lange Sommerurlaube verbracht und auch immer wieder Motive in diesem Ort (früher hieß der Deep) gemalt.

Heute kann man natürlich die Auswirkungen des Tourismus. Und die Fischrestaurants am Hafen sind ab 22.00 Uhr geschlossen, was aber ok. ist. Ein Stück gebratener Heilbutt, ein Bier, ein erster Gang an den Strand und in diesem unglaublich feinen Ostseestrand-Sand hat dann manches gut gemacht.

Strand2 Hafen2

und erst der Sonnenuntergang..

Sonnenuntergang Hafen abends

 

 

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Karl Verfasst von:

Ein Kommentar

  1. Peter
    28. Mai 2017
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    Oh Karl und Mechthild auf Reisen. Ihr seid der Modernität zum Opfer gefallen. Aber das wird sich ja sicher wieder ändern, z.B. in Danzig gibt es genug Unmordernes.
    Wir haben uns übrigens in Eurem Garten an Christi Himmelfahrt des Rhabarbers angenommen und uns frech bedient. Hat für zwei köstliche Nachtische gereicht. Der Garten ist übrigens in bestem Zustand, ihr verpaßt da gerade die schöne FrühlingsblüteZeit.
    Seid herzlich gegrüßt
    von Rhabarber, Peter und Christine

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