Albanien – kleine Ausflüge/Nationalpark Butrint

Ich war dran mit Autofahren und dann lauter Karlstraßen!! Karlstraßen, dass ist, wenn der Fahrweg immer enger wird, Schlaglöcher hat oder auch gar keine feste Decke und vorzugsweise noch in Serpentinen hoch oder runter geht. Heute gab es noch die Varianten schmaler Fahrweg und rechts und links ein Kanal und schmale Holzbrücke über einen Bach, wie früher in Twenhusen, nur enger und ohne Brüstungen! Die Klassifizierung der Straßen auf unserer neuen original albanischen Straßenkarte ist nicht immer exakt. Gelbe Straßen sind nicht immer gut ausgebaut und Feldwege manchmal schön ausgebaut und frisch asphaltiert. Echte Abenteuer eben, genau so, wie wir es wollten.

Butrint, die archäologische Stätte, die wir gesten besucht haben, liegt auf einer Halbinsel im Butrintsee (wo die Muscheln gezüchtet werden) und östlich davon gibt es ein 86 qkm großes Naturschutzgebiet. Sumpfgebiete, ein kleiner Salzwassersee, Hügel, aber keine ausgeschilderten Wanderwege oder auch nur hilfreiche Karten über das Gebiet. WIr sind am Vormittag ein bisschen darin herumgefahren, manchmal ausgestiegen um Friedhöfe oder auch nur Felder zu besichtigen oder vom Hügel auf die Landschaft zu schauen. Der kleine Friedhof war zu unserem Erstaunen offensichtlich griechisch, wie die Grabinschriften zeigen. Ist das zugehörige Dorf in der Nähe vorwiegend von Griechen bewohnt?

Auf der Fahrt sind wir immer wiederHerden von Schafen und Ziegen begegnet, die sich dann doch bequemt haben, von der Straße zu gehen. Karl hat eine Schildkröte auf den Seitenstreifen getragen, um sie vor dem seltenen aber gefährlichen Straßenverkehr zu retten, wir haben Libellen (oder sind es doch Schmetterlinge?) und Heuschrecken (hervorragend getarnt) fotografiert und den Duft geschnuppert. Zumindest hier riecht Albanien nach Orangen und Zitronenblüten.

Schaut mal:

 

Butrint NP 8 Butrint NP 5 Butrint NP 3 Butrint NP 2 Butrint NP 1Butrint NP 4 Butrint NP 6

 

Albanien griechischer Friedhof

Übrigens, was ich schon lange mal schreiben wollte: ein Klick auf die Bilder vergrößert und ihr könnt alles noch besser erkennen.

Am Ende des Ausflugs (und der Karlstraßen) gab es für jeden eine Portion Muscheln auf einer Holzveranda am Meer mit dieser Aussicht:

Ksamil

 

 

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Mechthild Verfasst von:

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